Das war „Open Data“

Offene Daten gehen jeden Bürger und damit auch jeden Kölner an und so freuten wir uns bei unserer Open Data-Premiere über regen Zuspruch. Beginnen durften zwei Kollegen aus der Stadtverwaltung, die ihre (städtische) Sichtweise auf das Themenspektrum darstellten.

Open Data – Initiative der Stadt Köln

Jayan Areekadan machte den Anfang und führte aus, inwieweit sich die Stadt selbst als Initiative aufstellt, und wie mit anderen Initiativen zusammengearbeitet wird. Dabei wurde der Blick aber auch auf Landes- und Bundesebene gehoben und Vergleichbarkeit mit anderen Kommunen thematisiert. Schließlich gab es auch Quellcode zu bestaunen, der helfen sollte, Furcht vor der grauen Masse offener Daten zu nehmen, denn schon simple Abfragen machen aus vielen Unbekannten erlebbares Material.

Hier die Video-Aufzeichnung und die Vortragsfolien:

Open Data – The dark side

Für Dirk Blauhut ging noch zielgerichteter auf Tücken und Untiefen im Bereich der offenen Daten ein. Er thematisierte Fragen nach der Sensibilisierung der Bevölkerung für offene Daten und beschäftige sich mit der Frage, ob eine smarte Stadt erst aus smarten Bürgern entstehen kann. Im Anschluss wurden weitere Projekte vorgestellt und wiederum die Zusammenarbeit und Vernetzung von Einzelinitiativen als Grundwert für offene Daten extrahiert.

Hier die Video-Aufzeichnung und die Vortragsfolien:

Intermission

Zwischendurch konnte das Gesehene und Gehörte verarbeitet werden. Neben der Getränkeversorgung war auch ein Informationsstand zu finden, der das Community-Projekt SenseBox näher erläuterte und Interessierten die Bestandteile und Projekthintergründe auseinandersetzte.

Daten sind Geschichten

Marcel Belledin aus dem OK LAB Köln begann dann ebenfalls mit strukturellen Auseinandersetzungen, ehe er handfeste Praxisbeispiele bot. Hinter Twitterbots, Nahverkehr-Lösungen und Luftmessung steht eine Gruppe, die sich im zweiwöchigen Turnus trifft. Sie setzen dann solo oder gemeinsam konkrete Ideen zur Nutzung von offenen Daten um. Gerne veröffentlichen wir hier den Aufruf der Gruppe, sich zu beteiligen:

Code for Cologne ©Stadtbibliothek Köln

„Das Oklab Köln sucht für das Projekt OpenAir noch MitstreiterInnen, die bei der statistischen Auswertung der NO2-Messungen unterstützen. Es soll ein Modell entwickelt werden, um die Daten mit offiziellen Werten besser vergleichen zu können. Es werden aber auch Menschen gesucht, die mit Fluoreszenzspektroskopie Erfahrungen gesammelt haben.“

Bei Interesse einfach Marcel eine Mail schicken.

Hier die Video-Aufzeichnung und die Vortragsfolien:

Public Depart

Zum krönenden Abschluss zeigte Wolfram Eberius seine Eigenproduktion: die Nahverkehrs-Hilfe Public Depart. „KölnerInnen wollen nicht wissen, wieviele Minuten ihr Bus oder ihre Bahn Verspätung hat, sondern ob sie das Verkehrsmittel noch rechtzeitig erreichen“, so  die Theorie von Wolfram. Sein Tool soll hier Abhilfe schaffen. Begeisternd ist nicht nur die Optik, sondern auch die verschiedenen Komponenten, die er vereint hat, um sein Ziel mit Hilfe offener Daten zu erreichen.

Im Video:

Finale

Unsererseits war es ein unbedingt gelungener Abend und auch die Vortragenden waren begeistert ob des Interesses, dass ihnen entgegengebracht wurde. Tatsächlich waren die Fragen oft ungewohnt, da das Publikum sich zumeist für ganz andere Aspekte interessierte oder den Fokus anders legte. Nochmal ein großes Dankeschön an unsere Vortragenden und an das Hochschulradio KölnCampus für seine Unterstützung!

Zu guter Letzt konnten wir noch ankündigen, dass wir demnächst vorhaben, rund um die Zentralbibliothek ein LoRaWAN (Long Range Wide Area Network) auszubreiten. Damit könnten in Zukunft weitere Daten erhoben werden, die dann in neuen, hoffentlich offenen, Projekten enden.

Die nächste Veranstaltung von geeks@cologne findet am 10. Juli statt und dreht sich um Robotik und künstlich Intelligenz. Danach ist bereits ein Event zu Virtueller Realität geplant. Dieses wird am 23. September stattfinden. Wenn ihr unser Blog abonniert, bekommt ihr bei neuen Blogeinträgen eine Mail. So könnt ihr nichts verpassen!

bp

5 Antworten zu “Das war „Open Data“

  1. Pingback: Makerspace: August bis Dezember 2017 | die Stadtbibliothek Köln bloggt·

  2. Pingback: Makerspace-Kurse: 2. Halbjahr 2017 | geeks@cologne·

  3. Lieber Björn,
    wir haben nachgeforscht und die Umsetzung gestaltet sich, bedingt durch unsere IT-Infrastruktur, schwieriger als gedacht. Die Kollegen der EDV sind aber nach wie vor bemüht es umzusetzen. Einen zeitlichen Horizont können wir so aber auch noch nicht geben.
    Beste Grüße,
    das Geeks-Team

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